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Aktuelles

Übung:Großalarm für das DRK

Eine Verpuffung bei Wartungsarbeiten in einem Gasheizkraftwerk löste einen Großalarm für Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und DRK aus. Am 19.06.18 gegen 19.30 Uhr ereignete sich bei Wartungsarbeiten in einem Gaskraftwerk eine Verpuffung. Mehrere Arbeiter, die in diesem Bereich tätig waren, wurden verletzt und mussten von der Feuerwehr gesucht und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. 
So stellte sich das Szenario für die von der Feuerwehr Wedel ausgearbeitete Übung da, zu der die Wedeler Brandschützer die Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) und das DRK im Kreis Pinneberg eingeladen haben. Ein gutes Szenario um zusätzlich zu den Aufgaben der Feuerwehr auch die Rettung und Versorgung von 15 verletzten Personen zu üben, so befand die Planungsgruppe der Feuerwehr Wedel. Es wurden Vertreter des Rettungsdienstes RKiSH und des DRK eingeladen und mit in die Planung einbezogen. Für größere Einsatzlagen mit mehreren Verletzen gibt es Konzepte der Zusammenarbeit zwischen der RKiSH und dem DRK. Die Einladung wurde von beiden Organisationen gerne angenommen, um diese Konzepte in einer komplexen Übung anzuwenden. Die dadurch gewonnenen Kenntnisse werden zum Training, aber auch zur Überprüfung und Verbesserung der Planungen genutzt. Der DRK-Kreisverband Pinneberg stellte für diese Übung die Führungsgruppe-Sanität mit einem Einsatzleitwagen (ELW) als Führungsunterstützung der Einsatzleitung des Rettungsdienstes, einen Gerätewagen Sanität (GW-Sanität) mit ergänzenden Sanitätsmaterial und Tragen, sowie 4 Krankenwagen als ergänzende Transportkapazitäten. Bei Eintreffen der Rotkreuzkräfte waren bereits zahlreiche Verletzte aus dem Objekt gerettet, diese wurden zur Sichtung und weiteren Versorgung in einem nahegelegenen Gebäude gesammelt und durch den Rettungsdienst versorgt. Die Führungsgruppe des DRK stellte den Kontakt zur Einsatzleitung des Rettungsdienstes her und unterstütze im Aufbau von Kommunikation, Abfrage von freien Krankenhauskapazitäten und in der Koordination von Einsatzabschnitten. Währenddessen wurden vom GW-Sanität benötigte Tragen und Sanitätsmaterial bereitgestellt und der Rettungsdienst wurde bei der Versorgung der Verletzten unterstützt. Je nach Verletzungsmuster und Transportpriorität wurden die Verletzten in ein fiktives Krankenhaus gebracht und in der Notaufnahme an das Krankenhauspersonal übergeben. Auf diesem Wege konnten neben der Versorgung von einer größeren Anzahl von verletzten Personen auch Kommunikationswege, Führungsstrukturen, Sichtung und medizinische Übergaben unter realistischen Bedingungen geübt werden. 

Nach der Übung konnten die eingesetzten Kräfte ihre ersten Eindrücke der Übung bei einem Imbiss bei der Feuerwehr Wedel austauschen. 

Eingesetzte Kräfte des DRK: 

1 GW-Sanität - Führungsgruppe-Sanität
4 Notfallkrankenwagen
3 Übungsbeobachter 

Autor: Stephan Isachsen, DRK Wedel

Neue Ausbilder „Sprechfunk“ für den Kreisverband Pinneberg

Am Samstag lud der DRK-Landesverband Schleswig-Holstein zum Thema „Sprechfunkausbildung" ins Katastrophenschutzzentrum in Neumünster ein.

Der aktualisierte Leitfaden des Landes Schleswig-Holstein und Rotkreuzspezifische Ergänzungen wurden vorgestellt. Dazu kam ein Erfahrungsaustausch der Ausbilder zu methodischen und didaktischen Themen. Seit der sukzessiven Einführung des Digitalfunks im Jahr 2016 kamen viele Erfahrungen und Antworten auf Fragen aus der täglichen Praxis zur Sprache.

Aus dem DRK-Kreisverband Pinneberg nahmen zwei bestehende Ausbilder teil, drei weitere Kameraden haben jetzt die Lehrberechtigung „Sprechfunk“ erhalten. 

Die Teilnehmer aus dem KV Pinneberg bedanken sich beim Team der Aus- und Fortbildung des DRK-Landesverbandes Schleswig-Holstein und der Gastfreundschaft in Neumünster. Nicht zu vergessen: Ein weiterer Dank geht an die Betreuungsgruppe des DRK in Neumünster, die bei bestem Wetter kurzerhand die mittägliche Verpflegung angepasst hat. Es wurde zur Freude aller gegrillt und im Freien gegessen. DANKE!

Verdienstkreuz am Bande für Volker Blöß

Der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat unserem stellv. Vorsitzenden und Bereitschaftsleier (ehrenhalber), Volker Blöß, das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Auszeichnung wurde am 30.01.2018 durch den Ministerpräsidenten Daniel Günther im Gästehaus der Landesregierung überreicht.

Volker Blöß hat sich mehr als sechs Jahrzehnte Verdienste im Deutschen Roten Kreuz (DRK) erworben. Mit seinen Fachkenntnissen und seinen Erfahrungen ist er Vorbild und verkörpert mit seinem Idealismus das Bild eines DRK-Helfers im Sinne Henry Dunants.

Bereits seit seiner Jugend engagiert er sich im DRK. Zunächst war er ab 1957 im Jugendrotkreuz in Lübeck und später übernahm er vielfältige Aufgaben in unterschiedlichen Funktionen auf Kreisebene in Schleswig-Holstein sowie in Hamburg. Volker Blöß hat sich besondere Verdienste als Ausbilder an der DRK-Landesschule Hamburg und als Leiter der mobilen Funkleitstelle bei Großveranstaltungen sowie als Organisator der Fahrbereitschaft für Schwerstbehinderte erworben.

Volker Blöß lebt das Ehrenamt und die Werte unseres Sozialverbandes bis heute und verlegte 2002 sein Aufgabenfeld zum Kreisverband Pinneberg. Seit 2004 ist er stellv. Vorsitzender unseres Ortsverbandes Wedel mit seinen ca. 700 Mitgliedern. Die umfangreichen täglich anfallenden Vorstandsarbeiten erledigt Volker Blöß weitgehend, trotz eigener starker gesundheitlicher Beeinträchtigungen, mit vorbildlichem Einsatz. Er war bereits mit sämtlichen Aufgaben unseres breit aufgestellten Ortsvereins befasst. Volker Blöß initiierte viele Aktionen, die er bis heute weiterhin mit Rat und Tat unterstützt. Insbesondere hat er sich um  die DRK-Bereitschaft sowie den Katastrophenschutz gekümmert. Außerdem widmete er sich mit großem Engagement den Pflege-, Betreuung- und Fahrdiensten, der Bewirtschaftung von Sozialwohnungen sowie unserer Begegnungsstätte.

Der DRK-Ortsverein Wedel gratuliert zu dieser Auszeichnung.

Mach' so weiter, Volker!

Stephan Isachsen, DRK Wedel

Große Katastrophenschutzübung in Wacken, Kreis Steinburg

Am Samstag, den 09.09. fand in Wacken und Umgebung eine der größten Katastrophenschutzübungen der vergangenen Jahre statt. Bei dem Szenario wurde von einem Tornado über einem Festivalgelände ausgegangen, wobei mehrere hundert Besucher verletzt wurden. 

Bei einem derartigen Massenanfall von Verletzen (MANV)  werden auch Einsatzkräfte aus den benachbarten Landkreisen benötigt, um den Verletzen schnellstmöglich zu helfen. Aus dem Kreis Pinneberg wurde der Behandlungsplatz 50 sowie die Sanitätsgruppe Transport alarmiert. Das Behandlungsplatz 50 Modul setzt sich sowohl aus DRK Einheiten, aber auch einem Rettungsdienst Modul der Rettungsdienstkooperation Schleswig Holstein und dem Technischen Hilfswerk zusammen.
Die insgesamt 29 Fahrzeuge aus dem Kreis Pinneberg sammelten sich zunächst auf dem Autobahnrasthof in Tornesch Oha und verlegten danach in Richtung Steinburg. In Steinburg bekamen die Einheiten den Auftrag eine Lageerkundung auf der Gastrofläche durchzuführen und eine Verletztenablage einzurichten.  Eine erste Zählung ergab eine Anzahl an  Verletzten und Betroffenen von 51 Personen. Die Personen wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und durch den Abschnittsleiter wurden Unterabschnitte gebildet. Die Helfer wurden auf diese Unterabschnitte zur Erstversorgung  und Unterstützung  des Rettungsdienstpersonals aufgeteilt. Nach der Erstversorgung galt es den Abtransport in geeignete Krankenhäuser zu organisieren. Nach ca. vier Stunden im Regen waren alle Patienten versorgt, in Krankenhäuser transportiert und der Einsatzabschnitt wieder aufgelöst.Für eine Abendverpflegung und Ansprache des Steinburger Landrats sind die Helfer zum Flugplatz „Hungriger Wolf“ in Hohenlockstedt gefahren.

Björn Westphal, DRK Wedel
Quelle: www.drk-wedel.de

Ausbildung neuer Kameraden

Am vergangenen Samstag trafen 14 neue DRK-Helfer zusammen und absolvierten die Helfergrundausbildung Einsatz. Gemeinsam wurden unter der Leitung des Ausbilder Björn Westphal grundlegenden Themen zu Einsätzen des DRK erarbeitet. Neben grundsätzlichen rechtlichen Fragen zu Einsatzmöglichkeiten der DRK-Bereitschaften wurden auch Fragen der Straßenverkehrsordnung besprochen: z.B. wann Fahrzeuge des DRK mit Blaulicht und Martinshorn fahren dürfen und wann in Kolonne gefahren werden darf. Praktischer gestaltete sich dann der Umgang mit verschiedenen Kartensystemen und dem Kennenlernen der Einheiten, die im Kreis Pinneberg vom DRK gestellt werden. 

Die Grundausbildung neuer Kameradinnen und Kameraden im DRK umfasst fünf verschiedene Lehrgänge, die den Helferinnen und Helfern die Grundlagen der Arbeit in den Bereitschaften vermitteln. Nach dieser Helfergrundausbildung kann eine Spezialisierung in Fachdienstausbildungen folgen. 

Die Bereitschaften freuen sich, dass der Lehrgang "Einsatz" mit 14 Teilnehmern so gut besucht war. Es zeigt, dass die Mitarbeit in den DRK Bereitschaften attraktiv ist und Nachwuchs ausgebildet wird.

Wer Interesse an der Arbeit in den DRK-Bereitschaften hat, erhält weitere Infos unter folgenden Adressen:

Stephan Isachsen, DRK Wedel

Hoch zu Ross beim Headbanger Open-Air in Brande Hörnerkirchen

Vom 27. bis 29. Juli 2017 fand die inzwischen 20. Ausgabe des Headbangers Open-Air in dem beschaulichen Dorf Brande-Hörnerkirchen statt.Bei dem dreitägigen Festival kamen Liebhaber traditioneller Metal-Sounds voll auf ihre Kosten. Den Sanitätsdienst während der Veranstaltung übernahmen die DRK-Bereitschaften. Auch die neue Reiterstaffel vom DRK Uetersen war im Einsatz.

Im nahegelegenen Heist fand am gleichen Wochenende die spektakuläre Veranstaltung Wings&Wheels statt. Auf dem Gelände des Flugplatzes konnten verschiedene Oldtimer bewundert werden. Auch das DRK Museum war mit historischen Fahrzeugen dabei. Hoch in der Luft fanden spektakuläre Flugshows statt. Bei dieser Veranstaltung übernahmen ebenfalls Kameradinnen und Kameraden der DRK-Bereitschaften den Sanitätsdienst.

Bei beiden Veranstaltungen hat das Wetter es den zahlreichen Helferinnen und Helfern des DRK wahrlich nicht leicht gemacht. Doch gemeinsam konnte diese Herausforderung gut bewältigt werden. 

Die Kreisbereitschaftsleitung unter Martin Händel dankt allen Beteiligten für ihr großes Engagement.

Großeinsatz für das DRK in Wedel

Den Vatertag haben sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Wedel und Umgebung sicher ganz anders vorgestellt. Ein Großfeuer in Wedel beschäftigte die Helfer aus Wedel und Umgebung über Stunden.Um kurz vor 3 Uhr wurde die Feuerwehr Wedel zu einem Feuer in der Rissener Straße alarmiert. Schnell wurde erkannt, dass ein Feuer im Gebäude der Großraumdisco, ehemals Maxx, ausgebrochen ist. Rund 200 Feuerwehrleute aus Wedel und der Umgebung kämpften stundenlang gegen die Flammen. Als klar war, das die Löscharbeiten sich noch über mehrere Stunden hinziehen werden wurde um 4:35 Uhr die Betreuungsgruppe des DRK Wedel alarmiert, um die Verpflegung der Einsatzkräfte sicherzustellen. Das DRK Wedel richtete im Regenerationsraum gegenüber der Einsatzstelle auf dem Lidl-Parkplatz eine Verpflegungsstelle ein und versorgte die Einsatzkräfte zunächst mit Frühstück, Kaffee sowie Kaltgetränken. Gegen Mittag gab es dann Erbsensuppe. Um 15:30 Uhr war für die Einsatzkräfte des DRK Wedel der Einsatz beendet und man kehrte zu seinen Familien zurück. Das Wetter spielte mit, so dass, wenn noch Energie vorhanden war, der Nachmittag genossen werden konnte. Ein großer Dank an alle beteiligten Einsatzkräfte für die tolle Zusammenarbeit. Woher bekommt das DRK Wedel am Feiertag Lebensmittel für die Versorgung von 200 Einsatzkräften? Das DRK Wedel hält für den Einsatzfall einige Reserven vor, die aus eigenen Mitteln finanziert sind. Des Weiteren gibt es Absprachen mit örtlichen Händlern, dass wir sie auch außerhalb der Geschäftszeiten erreichen können. Heute danken wir EDEKA Jensen und seinem Mitarbeiter für die unproblematische Zusammenarbeit. 

Stephan Isachsen, DRK Wedel

Geheime Alarmübung mit den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Egenbüttel

Sonntag, 12.03.2017, kurz vor 15 Uhr am Nachmittag.  Die Helfer der Bereitschaft des DRK Ortsvereins Rellingen tun das, was man typischerweise um diese Uhrzeit macht. Die einen sitzen schon beim Nachmittagskaffe, andere lernen für die nächste Klausur an der Uni und wieder andere sind mit schwerem  Gerät dabei Ihren Garten zu gestalten. Allen gemeinsam  war, dass Ihre Meldeempfänger sie um kurz vor drei zur Wache riefen. Feuer, Menschenleben in Gefahr konnten Sie lesen. Brennt Lagerhalle im Industriegebiet.

So machten sich dann sieben Ehrenamtliche auf den Weg zur Einsatzstelle. Davon ausgehend, dass es sich um einen Ernstfall handelte, besetzten die Kameraden einen Krankentransportwagen sowie die Fahrzeuge der 3. Betreuungsgruppe, einen LKW und einen MTW.  

Erst an der Einsatzstelle wurde klar: Es handelt sich um eine Übung. Es galt, eine Verletzen-Ablage einzurichten - sieben Personen sollten sich noch in dem Gebäude befinden. Tragen wurden vorbereitet, Notfallrucksäcke bereit gelegt und der Gruppenführer wies die Kameraden in die Lage ein.

Nach dem die „Verletzten“ durch Trupps unter Atemschutz gerettet worden waren, kümmerten sich die Helfer der Bereitschaft um die Erstversorgung und Betreuung der Verletzten, versorgten Brandwunden, gaben Sauerstoff etc. 

Der Abschluss der Übung war dann ein Zusammenkommen aller Beteiligten an der Feuerwache Egenbüttel zum gemeinsamen Austausch und Ausklang.

Unser Dank gilt dem Planungsteam, der Feuerwehr sowie den Mimen der Realistischen Notfalldarstellung (RND) des  DRK- Kreisverband für diese gelungene realistische Übung.

11.02. Tag des Notrufes - und ein besonderer Einsatz

Am Mittwoch wurde bei Bauarbeiten in Wedel eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die Entschärfung wurde auf den Samstag festgelegt - dem europäischen Tag des Notrufes.

Für die Entschärfung des für Wedel und dem Kreis Pinneberg eher ungewöhnlichen Zeitzeugen wurde eine Sicherheitszone von 500m um den Fundort eingerichtet. 500 Anwohner wurden bereits am Donnerstag über diese Maßnahme informiert und das DRK Wedel wurde mit seiner Betreuungsgruppe beauftragt, eine Betreuungsstelle einzurichten.  

Zum Hintergrund: Betreuungsgruppen sind Einheiten des Katastrophenschutzes, die sich auf Soziale Betreuung und Unterkunft spezialisiert haben. Diese Einheiten können aber auch außerhalb von Katastrophen die zuständigen Ordnungsbehörden bei der Unterbringung von Betroffenen zur Unterstützung angefordert werden. Neben der Unterbringung und Verpflegung können die Betroffenen auch mit den wichtigsten Hygieneartikeln versorgt werden. Die letzten großen Einsätze der Betreuungsgruppen waren 2015 während des großen Flüchtlingsaufkommens. 

Für die Betreuungsstelle wurde die Mensa der Gebrüder-Humboldt-Schule ausgewählt. Für bis zu 100 Personen und mehr wurden die Vorbereitungen getroffen. Erfahrungen zeigen, dass in vergleichbaren Situationen 10 Prozent Betroffenen sich in Betreuungsstellen begeben. Viele nehmen sich während dieser Zeit andere Aktivitäten vor oder kommen bei Freunden und Verwandten unter. Wer nicht selber die Betreuungsstelle erreichen konnte, wurde von einem Fahrdienst des DRK abgeholt.  

Nach der Nachricht, dass die Bombe erfolgreich entschärft worden ist, wurde in der gemeinsamen Einsatzleitung, im Feuerwehrhaus, die Sperrzone aufgehoben und die Betreuungsstelle abgebaut. Selbstverständlich wurden auch Betroffene wieder in ihre Wohnungen gebracht.  

Im Anschluss gab es noch ein Treffen der Einsatzkräfte im Feuerwehrgerätehaus und eine Erbsensuppe zur Stärkung, bevor die meist ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu ihren Familien zurückgekehrt sind. Die Helfer des hatten noch kleinere Aufräumarbeiten zu leisten, bis der Einsatz um 17.30 Uhr beendet werden konnte.  

Stephan Isachsen, DRK Wedel

Bombendrohung in Pinneberg, ein Pflegeheim wird geräumt

Freitag 23.09.2016 15:35 Uhr, die Funkmeldeempfänger der ehrenamtlichen Helfer piepen und signalisieren einen Einsatz. Die DRK-Helfer gehen den verschiedensten Berufen und Tätigkeiten nach, die sie jetzt unterbrechen und zu ihrer Unterkunft fahren, um die Einsatzkleidung anzulegen und die Einsatzfahrzeuge zu besetzen. In diesem Einsatz galt es ein Pflegeheim wegen einer Bombendrohung zu räumen. Keine einfache Aufgabe, verschiedene Erkrankungen des Alters, machen diesen Einsatz besonders. Auch die Biographien der Bewohner sind besonders, viele kennen aus ihrer Jugend die Erfahrung fliehen zu müssen. Während das evakuierte Pflegeheim von der Polizei durchsucht wird, werden die Bewohner in einer Turnhalle betreut. Nach der Freigabe durch die Polizei wurden die Bewohner wieder in ihre Zimmer gebracht. Damit niemand verloren geht wurden alle Bewohner registriert. Um 22.00 Uhr war der Einsatz für die Wedeler Kameraden beendet. 

Die kurzfristige Räumung eines Gebäudes wegen einer akuten Gefahr ist Aufgabe der Ordnungsbehörden, die auch einen geeigneten Raum zur Verfügung stellen. In diesem Fall hat man auf die Erfahrungen vom DRK zurückgegriffen. Das DRK ist im Rahmen des Katastrophenschutzes speziell auf die Räumung und Unterbringung spezialisiert und unterstützt auch außerhalb von Katastrophen die örtlichen Ordnungsbehörden. Damit sind Die Einsatzeinheiten des DRK im Kreis Pinneberg nicht nur ein Partner für den Katastrophenschutz der unteren Katastrophenschutzbehörde, sondern auch für die Gemeinden und Städte - Zum Glück selten im Einsatz. Für die Aufrechterhaltung unserer DRK-Bereitschaft brauchen wir motivierte aktive Mitglieder. Aber auch passive Vereinsmitglieder, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen unsere Arbeit unterstützen. Und nicht zu vergessen auch Sponsoren aus Politik und Wirtschaft, die unsere Arbeit unterstützen und die ein oder andere Anschaffung ermöglichen. 

Stephan Isachsen, DRK Wedel 27. September 2016 16:05 Uhr.

Ausbildungswochenende für Schulsanitäter der Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule

Vom 15.-17.Juli 2016 bot das DRK Elmshorn ein Ausbildungswochenende für den Schulsanitätsdienst  (SSD) der BCSG an. 12 Schüler nahmen das Angebot war und verbrachten ein tolles Wochenende beim DRK. 

Am Freitag um 16.00 Uhr ging es los. Nach einer kleinen Unterweisung über den Ablauf, wurde der Gerätewagen Betreuung erobert und inspiziert. Hier lernten die Schulsanitäter die Aufgaben und den Zweck eines solchen Katastrophenschutzwagens kennen. Dabei konnten sie gleich die verladenen Feldbetten runternehmen. Diese durften sie dann aufbauen und eine „Not-Unterkunft“ für sich zum Übernachten einrichten. Anschließend ging es nach draußen, um ein Stangengerüstzelt (SG 30) aufzubauen. Nach dem zweiten Aufbau klappte es fast perfekt. Alle waren zufrieden damit, wie diese schwierige Aufgabe gemeinschaftlich gut gelöst wurde. Es folgte ein Fallbeispiel zur Versorgung Verletzter. Dies ist eine reguläre Aufgabe des SSD und stellte kein Problem dar. Zum Abendbrot organisierten die Ausbilder einen  Grillabend mit Lagerfeuer. Überraschenderweise wurden die Ausbilder Hartmut Pflantz, Pätrick Twardowski, Alexander Dittmer und Dennis Andrzejewski von der Leitung des SSD nach vorne gebeten.  Die Gruppensprecher des SSD überreichten an alle Präsente und bedankten sich für das offene Ohr und die ernste, aber auch lustige Ausbildung. 

Am Samstag  ging es um 7.30 Uhr mit Aufstehen los. Schnell mit dem Betreuungskombi Brötchen holen. Um kurz vor 11.00 Uhr ging es los mit dem Alarmstichwort: Schiffsunglück im Elmshorner Hafen. Die MS Klostersande hat die Kaimauer gerammt, es gab mehrere Verletzte. Die SSDler mussten zunächst die Lage erkunden und die Verletzten sichten. Nach Rückmeldung an den „Einsatzleiter“ schickte dieser 3 Trupps in das Schiffinnere. Hier musste eine Beinfraktur nach Treppensturz, eine Arm- und Kopfwunde versorgt werden. Im Maschinenraum wurde ein Mitarbeiter in Schutzkleidung mit einer Kopfwunde gefunden, dieser trug noch eine Atemschutzmaske, die die SSDler erst mal entfernen mussten, was im engen Maschinenraum der MS Klostersande eine große Herausforderung war. Aber auch das schafften die SSDler. Nach nur 30 Minuten waren alle Verletzten gerettet und im KTW verladen. Nun hatten alle Hunger. Unter Anleitung kochten sie Nudeln mit Hack Soße. Es war wirklich lecker.

Nachmittags ging es in den Liether Wald zum Butterberg. Das Thema war „Retten im Gelände“.

Mit Schaufeltrage und Schleifkorbtrage mussten die SSDler  unter Anleitung die „Verletzten“ versorgen und aus dem unwegsamen Gelände retten. Auch hier war das Zusammenspiel der Trupps ganz wichtig. Nur gemeinsam konnten sie die Aufgaben lösen. Danach durften sie zur Aufheiterung, den Berg mit Absicherung in der Trage hochgezogen werden. Auch der Spaß bei solchen Aktionen ist wichtig. 

Wir verlegten die KTW`s zur Hartschen Wiese, am dortigen Spielplatz durften alle sich austoben. Immer wieder wurden allerdings simulierte Notfälle eingespielt, sodass die „SSD-Einsatzleiter“ plötzlich vor neuen Situationen standen und erstmal ihre Helfer zusammensuchen mussten.  Neben Trageübungen und Verletztenversorgungen, durften sie an einem Stand zeigen, wie gut sie Blutdruckmessen können. Nach dem Abendbrot ging es weiter mit Übungen rund um das Alltagsgeschehen und dem Kennenlernen des Fuhrparks. Mit mehreren Katastrophenschutzfahrzeugen fuhren wir auf der Autobahn jeden Rastplatz an. Hier lernten die SSDler wie man Fahrzeuge absichert. Während der Fahrt bekamen sie Infos über den Zweck und Aufgabe des jeweiligen Fahrzeugs. Dies war praktisch die Einführung in die Nachtübung. Wir fuhren zur Rückseite von Teppich Kibek. Unter Anleitung durften die SSDler  ein Stromaggregat starten und die Scheinwerfer ausrichten. Das Firmenlogo erstrahlte weit sichtbar. Plötzlich sackte ein „Darsteller“ zusammen. Elektrounfall. Die SSDler sicherten den Einsatzort ab und erst als der Sicherungskasten aus war, versorgten sie den Patienten. Erschöpft, aber mit viel neuem Wissen bestückt ging es zurück zur DRK-Nothilfestation. Nach einer kleinen Stärkung ging es ins Bett. Sonntag um 8.00 Uhr war wieder Aufstehen angesagt. Dies verzögerte sich auf 9.00 Uhr….. komisch. 

Die erste wachen SSDler holten die Brötchen und andere bereiteten das Frühstück vor. Als auch die letzten wach und fertig geduscht waren, ging es mit einem großen Fallbeispiel zum Thema Gefahrgutunfall weiter. Ein Fass mit Gefahrgutzeichen lief aus und verletzte mehrere Arbeiter. Durch die Giftwolke bestand weiter Gefahr. Der erste Trupp deutete die Situation falsch und musste sich dazu legen. Die nächsten brachten sich in Sicherheit und alarmierten weitere Fachkräfte. Nachdem diese grünes Licht gaben, konnten sie mit der Versorgung der Patienten beginnen. Die Schwierigkeit bestand darin,  die Atemschutzmasken zu entfernen und im engen Bereich überhaupt agieren zu können. Auch hier merkten sie, dass sie es nur gemeinsam und in Absprache bewältigen können. SSD ist immer Teamwork.

Nach dem Mittagessen mit  Pommes und Schnitzel musste aufgeräumt und sauber gemacht werden. Die Feldbetten wurden abgebaut und wieder im Gerätewagen Betreuung verladen. Beim Abschlussgespräch  gab es noch Kuchen für alle.

Fazit: Die SSDler konnten viel Neues lernen, vor allem: Eine Gruppe ist nur so stark, wie das schwächste Mitglied. Aber gemeinsam sind wir stark. 

Vielen Dank an alle beteiligten Ausbilder, ohne deren Unterstützung diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre. Dank an die SSDler und deren Eltern für die Zusammenarbeit. An das JRK und DRK für die Mitfinanzierung der Veranstaltung. Dem Kreis Pinneberg für die Mitnutzung seiner Ausrüstung. Und herzlichen Dank an den Förderverein der MS Klostersande und der Firma Teppich Kibek, für das zur Verfügungstellen der Übungsobjekte.

Ausbildungswoche für die Schulsanitäter

Am 13.und 14.März 2016 fand das SSD-Ausbildungswochenende der Boje-C.-Steffen-Gemeinschaftsschule Elmshorn statt. Doch zunächst begann es mit der Leerung der Kleiderkammer. 

Im Anschluss folgte ein Theorieteil über die Betreuung von Patienten. Dann gab es Übungsalarm. Draußen war ein simulierter Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen aufgebaut. Die Verletztendarsteller hatten verschiedene Verletzungen, die die Schulsanitäter erkennen und versorgen mussten. Dazu gehörte auch das Schienen der Frakturen, der Transport zum Krankenwagen und die weitere Versorgung im Krankenwagen. Nach der Übung fand eine Lagebesprechung statt. Welche Maßnahmen gut und welche weniger gut liefen aus Sicht der Verletztendarsteller, der Einsatzleiter und der Schulsanitäter. 

Erkannte Defizite wurden erklärt und mit kleinen Übungen vertieft. Nun ging es darum Abendbrot vorzubereiten. Es gab Erbsensuppe und Kartoffelgulasch, was die Schulsanitäter selber hergestellt und zubereitet haben. Nachdem alle satt waren, fand eine Übung innerhalb der Rotkreuzhalle statt. Es mussten drei verletzte Personen versorgt werden. Die Einsatzszenarien „Treppensturz“, „Fremdkörper im Bauch“ und „Person unter Schock“ mussten bewältigt werden. Kurz vor der Nachtruhe gab es wieder ein Übungsalarm. Diesmal sind wir mit zwei DRK Fahrzeugen raus gefahren und haben eine Suchkette nach Latex-Handschuhe mit Süßigkeiten und einer vermissten Person gemacht. Dieses wurde von den Schulsanitäter unter Einsatz von Taschenlampen und Handscheinwerfer auch erfolgreich absolviert. Die Schüler die keine JRK Jacke abbekommen haben, hatten sich mehrere Pullover unter der SSD Fleecejacke angezogen, damit niemand frieren musste. Vor dem Schlafen gehen wurden noch ein paar Spiele gemacht und dann ging es ins Bett. 

Am Sonntag wurden alle um 8:00 Uhr geweckt und mit sechs SSDLER  zum Bäcker gefahren, um frische Brötchen zu holen. Nach dem gemeinsamen Frühstück wurde wieder Theorie zum Thema Bänder, Gelenke und Sehnen erlernt. Danach folgte eine Übung auf dem Außengelände der DRK Nothilfe Station. Hier kam es zu einen Sturz mit zwei Verletzten. Einer hatte eine Wirbelsäulenverletzung, der andere ein Fremdkörper im Oberkörper mit Verletzung der Lunge. Beide mussten vorsichtig versorgt und abtransportiert werden. 

Nun ging es darum, das Mittagessen zuzubereiten. Es gab Nudeln mit Gulasch und danach wurde wieder sauber gemacht. Es folgte ein kleiner Theorieteil über Blutdruck und Puls und danach wurde dies praktisch geübt. Nun mussten die restlichen Feldbetten zusammen gebaut und verstaut werden, die Räume wieder sauber gemacht werden sowie die eingesetzten Fahrzeuge wieder einsatzbereit hergestellt werden. Als dieses bewerkstelligen war, trafen sich alle Teilnehmer im Ausbildungsraum und besprachen das gesamte Wochenende. Es wurden hauptsächlich positive Punkte genannt. Allerdings wurden für das nächste Mal mehr Fallbeispiele gewünscht und das Ausbildungswochenende solle bitte schon am Freitag beginnen. Die Schüler wünschten sich auch weniger Theorie. Wir erklärten ihnen jedoch, dass dies eine wichtige Grundvoraussetzung ist. 

Nun wurde das Ausbildungswochenende beendet und wir DRK-Ausbilder bedanken uns bei dem Schulsanitätern für das tolle Wochenende und die hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Weitere Informationen über den Schulsanitätsdienst gibt es am 20.03.2016 von 11.00-16.00 Uhr beim Markt der Möglichkeiten in der KGSE. Besuchen Sie dort den DRK Stand.

Verpflegung für die Feuerwehr – Einsatz für die DRK-Bereitschaft Elmshorn

Am Montag, den 29.Februar 2016 ging eine Auto-Werkstatt in Elmshorn in Flammen auf. Die  Feuerwehr war viele Stunden im Einsatz, um den Brand zu löschen und um die umliegenden Häuser zu retten. Doch wer kümmert sich bei einem so langwierigen Einsatz um die Kameraden der Feuerwehr? Dafür gibt es die Betreuungsgruppen der DRK-Bereitschaften. An dem besagten Montag wurde um 12.36 Uhr die Teileinheit der DRK-Bereitschaft Elmshorn alarmiert, um für die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Verpflegung sicherzustellen. Es wurden 100 Portionen Warmverpflegung und kalte und warme Getränke für ebenso viele Personen bestellt. Die ersten DRK-Helferinnen und Helfer bereiteten nach Ihrem schnellen Eintreffen in der DRK-Nothilfestation zunächst alles vor: Brenner anschließen, Leitung spülen, Wasser auffüllen etc. So konnte das Kochpersonal sofort beginnen, Nudeln mit Gulasch für 100 Personen zu zubereiten. Parallel dazu wurden 26 Liter Kaffee gekocht und unzählige Kaltgetränke bereitgestellt. Denn gerade für die Atemschutzträger ist es wichtig, viel zu trinken. Der Betreuungskombi und ein Gerätewagen der Betreuungsgruppe rückten aus, um in der Nähe des Einsatzortes zwei Verpflegungsstellen aufzubauen. Eine Verpflegungsstelle beinhaltet eine Verpflegungsausgabe, Sitzplätze und bei Bedarf Liegeplätze sowie ggf. ein Zelt zum Schutz vor Witterungseinflüssen. Kurz vor dem Einsatzort erhielten wir die Benachrichtigung, dass die Verpflegungsstelle in der Feuerwache Nord aufgebaut werden soll. Hier konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr eine Pause einlegen und reichlich trinken. Als die Verpflegungsstelle aufgebaut war,  machte sich der Betreuungskombi (Sprinter) auf den Weg zur DRK-Nothilfestation, um das fertige Essen abzuholen. An der Kreuzung Schulstr./ Feldstr. kamen wir an einem Verkehrsunfall mit zwei leicht verletzten Personen vorbei. Hier sicherten die DRK-Kräfte erst mal die Unfallstelle und versorgten die Verletzten. Nach Übergabe an den Rettungsdienst setzten wir unseren eigentlichen Auftrag fort und brachten die Verpflegung für die Feuerwehr-Kameraden in die aufgebaute Verpflegungsstelle.  Die Einsatzkräfte konnten dort abwechselnd eine Pause einlegen und sich stärken. Als sich die Anzahl der Einsatzkräfte verringerte, ließen wir genug Material an der Feuerwache, sodass sich jeder auch später noch was nehmen konnte. Wir fuhren zurück zur DRK-Nothilfestation, räumten auf und machten alles sauber. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war für uns um 17.30 Uhr Einsatzende. Wenn Sie unsere Arbeit kennenlernen möchten, rufen Sie uns an unter Tel. 04121-82781 . Dort erfahren Sie den nächsten Termin des Dienstabends der DRK-Bereitschaft Elmshorn. Oder kommen Sie zur Messe "Markt der Möglichkeiten", am 20.03.2016 von 11-16:00 Uhr in der KGSE,dort sind wir mit einem großen Infostand vertreten.

Neuer Kreisbereitschaftsleiter gewählt

Bei der Wahl am 26.11.2015 wurde Martin Händel mit großer Mehrheit als neuer Kreisbereitschaftsleiter gewählt. Die neuen stellvertretenden Kreisbereitschaftsleiter sind Frau Gunda Tumforde und Herr Ralf Büttner-Arlt. Das Team der neuen Kreisbereitschaftsleitung betonte, dass ihnen der Schulterschluß aller  Bereitschaften im Kreis Pinneberg sehr wichtig sei und dass sie viel Wert auf eine gute Kommunikation untereinander legen. 

Wir gratulieren den Gewählten und wünschen Ihnen bei ihrer Aufgabe viel Erfolg und Freude!

DRK-Helfer bei Großfeuer in Ellerhoop im Einsatz

Am 22.Oktober 2015 um 13.25 wurde die 1. Betreuungsgruppe aus Elmshorn, zusammen mit der 2. Betreuungsgruppe aus Pinneberg alarmiert. Der Einsatzauftrag war: Warmverpflegung und Getränke für 300 Einsatzkräfte. In Ellerhoop war ein Großfeuer ausgebrochen. Eine Scheune mit angeschlossener KFZ-Werkstatt sowie einem Tanzraum brannte lichterloh. Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren versuchten den Brand zu löschen. Auch der Rettungsdienst war vor Ort.  

Die Feldköche und die DRK-Betreuungshelfer holten das Material aus dem Lager und brachten den Feldkochherd zum Kochen. Bei solchen Einsätzen gibt es Nudeln und Tomatensoße. Die erste Gruppe fuhr voraus, um schon mal Getränke zu liefern und eine Verpflegungs-Ausgabe aufzubauen. Damit sparen wir vor Ort Zeit, wenn die Essenslieferung ankommt. Als die Verpflegung ankam, konnten die freien Einsatzkräfte sich stärken und danach die anderen Kameradinnen und Kameraden  ablösen.

Nach der Rückführung, musste alles wieder sauber und einsatzbereit gemacht werden. 

Das DRK war mit 14 Helferinnen und Helfern im Einsatz.Einsatzende für die DRK-Betreuungskräfte war um 20.30 Uhr.

Flüchtlingshilfe - Aus einer Katastrophenschutzübung direkt in den Einsatz für Asylsuchende

Samstag, 05.09.2015 gegen 12.30 Uhr:  Die Helfer der 3. und 4. Betreuungsgruppe der DRK-Bereitschaften im Kreis Pinneberg hatten gerade Ihren Einsatz im Rahmen der Deichverteidigungsübung beendet, als die ersten Telefone klingelten. Aus der schleswig-holsteinischen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Neumünster wurden Flüchtlinge nach Rendsburg, Seeth und Albersdorf verlegt, damit die noch am Abend erwarteten Flüchtlinge aus Ungarn in Neumünster aufgenommen werden konnten. Diese Nachricht erreichte die Kreisbereitschaftsleiter des DRK-Landesverband Schleswig-Holstein während einer gemeinsamen Sitzung im Kreis Storman. Die Sitzung wurde daraufhin unterbrochen, um schnell Hilfe zu organisieren. Die Erstaufnahmeeinrichtung Rendsburg sollte 120 Personen aufnehmen, doch an diesem Wochenende waren keine Aufnahmen geplant und die Helfer vor Ort reichten nicht aus. Da traf es sich gut dass im Kreis Pinneberg sofort 2 Gruppen verfügbar waren. Nämlich die beiden Betreuungsgruppen, die soeben die Deichverteidigungsübung in Seestermühe erfolgreich beendet hatten. Also wurden kurzerhand die LKW`s mitsamt den Feldküchen in Rellingen abgestellt und 16 Rotkreuzler machten sich auf den Weg nach Rendsburg. Nach der Ankunft dort befestigten die Helferinnen und Helfer, teils im strömenden Regen, die Wege im neuen Abschnitt der Unterkunft, errichteten Bauzäune und kümmerten sich um die elektrische Versorgung. In den Abendstunden erreichten dann die Busse mit den Neuankömmlingen die Einrichtung. Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner wurden registriert, mit dem nötigsten an Hygienematerial und Kleidung versorgt und dann in ihre Unterkunft begleitet. Unterstützt wurden die DRK-Helfer von freiwilligen Bürgerinnen und Bürgern aus Rendsburg und Umgebung. Diese Helfer haben sich u.a. in facebook-Gruppen organisiert und helfen bereits seit mehreren Wochen ehrenamtlich in der Erstaufnahmeeinrichtung, die das dortige DRK betreibt. Einige der Helferinnen und Helfer haben sogar ihre kompletten Sommerferien dafür genutzt. In Gesprächen erzählten sie, dass sie diese Erfahrung nicht missen wollen.

Erst nach Mitternacht war dieser Einsatz für die Kameraden der DRK-Betreuungsgruppen aus Pinneberg zu Ende. Müde und geschafft aber zufrieden erreichten sie wohlbehalten ihre Unterkünfte.  

Für Menschen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchten, gibt es die Aktion TeamSH des DRK Schleswig-Holstein. Dort können sich freiwillige Helfer zentral für Schleswig-Holstein melden. Wer im Kreis Pinneberg mithelfen möchte, kann sich direkt an den DRK-Kreisverband Pinneberg wenden, Tel. 04101/50030

Jacob Melchers, DRK Rellingen und Stephan Isachsen, DRK-Kreisverband Pinneberg

Katastrophenschutzübung im Kreis Pinneberg

Am Samstag, den 5.September 2015 hieß es für die Betreuungsgruppen des DRK Wedel und Rellingen früh aufstehen. Auf dem Terminplan stand eine Deichverteidigungsübung des Kreises Pinneberg, zusammen mit der Kameraden von der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerk. Die Aufgabe der DRK-Betreuungsgruppen bestand darin, die evakuierten Personen aus der Seestermüher-Marsch in einer Schule in Heidgraben unterzubringen und zu versorgen. 

Die DRK-Kräfte erkundeten die Schule und bereiteten die jeweiligen Räume für die späteren Aufgaben vor. Benötigt wurde unter anderem ein Raum für Familien mit kleinen Kindern oder für ältere ruhebedürftige Personen. Für den Großteil der Betroffenen wurde die angrenzende Turnhalle als Schlafsaal genutzt. Zwei Helfer kümmerten sich indes um die Registrierung der bereits eingetroffenen Personen. Für die Verpflegung wurde die Feldküche (Gulaschkanone) aufgebaut und ein Essens- und Aufenthaltsbereich geschaffen. Im Außenbereich entstand außerdem ein Raucherbereich und Beleuchtung für die Abendstunden. Während die Schule eingerichtet wurde machten sich 4 Helfer mit den Mannschaftstransportwagen auf den Weg und fuhren die Evakuierungsrouten ab um die Personen, dargestellt durch Karten, zur Unterkunft zu fahren.

Nach dem Ende der Übung hieß es dann wieder alles zusammen zu packen und für den möglichen Ernstfall bereithalten.

Betreuungsgruppe aus Pinneberg in Flüchtlingsunterkunft Nordfriesland

Aufgrund der vielen Flüchtlinge, die tagtäglich Schleswig-Holstein erreichen, wurde Mitte Juli beschlossen eine ehemalige Kaserne in Seeth in Nordfriesland als Übergangs-Aufnahmeeinrichtung  zu nutzen. Um die Einrichtung kurzfristig nutzbar zu machen und die Betreuung der Flüchtlinge in der Anfangszeit zu gewährleisten, wurde das DRK um Hilfe gebeten. Die Räume in der ehemaligen Kaserne mussten hergerichtet und regelmäßige Mahlzeiten organisiert werden. Zudem wurden dringend Kleiderspenden benötigt. Denn viele der Flüchtlinge, die hier ankommen, haben nur das, was sie am Körper tragen.  

Schnell wurde klar, dass die aus 12 Helfern bestehende Betreuungsgruppe des DRK  Nordfriesland, die den Einsatz dort koordiniert, nicht ausreicht, um die vollständige Betreuung der Neuankömmlinge zu gewährleisten. Daher wurden länderübergreifend weitere DRK-Kräfte angefordert. So auch die Betreuungsgruppe des DRK im Kreis Pinneberg, die jeweils eine Woche Ende Juli und im August die Betreuung der Flüchtlinge in Seeth übernimmt. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer aus Pinneberg empfangen die Neuankömmlinge, die mit Bussen aus den Erstaufnahmeeinrichtungen in Neumünster und Boostedt kommen. Nach Ihrer Ankunft werden sie registriert und auf ihr Zimmer begleitet. Die DRK-Kräfte zeigen Ihnen das Gelände, erklären ihnen das Wichtigste auf Englisch oder mit Händen und Füßen, was überraschend gut funktionierte. Bei Verständigungsschwierigkeiten wird oft herzlich gelacht. 

Ein Helfer erzählt: „Bei diesen Gängen wird uns deutlich vor Augen geführt, dass die Flüchtlinge Menschen sind wie du und ich. Menschen, die aber ungleich Schlimmeres erlebt haben, als wir uns vorstellen können, auch wenn wir regelmäßig in den Nachrichten sehen, was der IS anrichtet und was die Diktatur in Eritrea für die dort lebenden Menschen eigentlich bedeutet. Die Männer und Frauen mit denen ich spreche, schildern Szenen, die umso eindrücklicher sind, weil ich dem Menschen gegenüber stehe, der das erlebt und überlebt hat.“ 

Ein weiterer Helfer berichtet, wie der Vater einer syrischen Familie versucht zu schildern, wie er auf der Flucht vor dem furchtbaren Krieg in seinem Heimatland  voller Verzweiflung mit  seiner hochschwangeren Frau in einem maroden Boot saß. Der Familienvater beendet seinen Bericht mit Tränen in den Augen und den Worten  „Germany good country. People help us, so friendly, so kind”. 

Am Ende des einwöchigen Einsatzes sind sich alle Helferinnen und Helfer einig: wir sind genau für solche Einsätze beim DRK, um etwas dafür zu tun, dass die Menschlichkeit auch in Zeiten wie dieser erhalten bleibt.

Hintergrundinfo: Die DRK Betreuungsgruppe ist Teil des Katastrophenschutzes für den Kreis Pinneberg. Sie hilft Menschen in Not mit dem, was sie am dringendsten benötigen. So können die freiwilligen Helfer in kürzester Zeit bis zu 500 Menschen mit Essen und Trinken versorgen, Notunterkünfte und Kleidung zur Verfügung stellen. Für die psychosoziale Betreuung der Betroffenen sind die Ehrenamtlichen ebenfalls geschult. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich gerne an den DRK-Kreisverband Pinneberg wenden, Tel. 04101/50 030; E-Mail: gemeinschaften@drk-kreis-pinneberg.de.

Aufbau einer Zeltunterkunft für Flüchtlinge

Einsatzkräfte aus dem DRK-Kreisverband Pinneberg waren länderübergreifend im Einsatz. Auf Anforderung des Führungs- & Lagezentrums in Berlin wurden Einsatzkräfte aus Pinneberg nach Hamburg verlegt,  um dort eine Notunterkunft für Flüchtlinge einzurichten. Nachdem bereits am Mittwoch die Anforderung für die Pinneberger Helferinnen und Helfer eintraf, machten sich 12 Einsatzkräfte aus fast allen Bereitschaften am Freitag, den 10.07.2015 um 07.30 Uhr auf den Weg zum Einsatz nach Hamburg. Als die Betreuungsgruppe dann dort eintraf hieß es warten, denn es war bis mittags noch unklar,  ob die geplante Zeltstadt errichten werden kann. Aufgrund eines massiven Protests  von Anwohnern war der Einsatz am Tag zuvor abgebrochen worden. Gegen 12.20Uhr  ging es dann wirklich los und zwar einmal quer durch die Stadt bis nach Hamburg-Jenfeld. Dort angekommen,  erwartete uns eine leere Wiese und   drei Sattelzüge voller Zelte und Betten. Es galt 50 Zelte und ca. 800 Feldbetten aufzubauen. Gemeinsam mit Einheiten aus Bad Segeberg und Lübeck sowie aus Stade machten sich die  Helferinnen und Helfer an die Arbeit und schafften es bis zum Nachmittag  alle Zelte zu errichten und die Hälfte an Betten aufzubauen. Dann erhielten die Rotkreuzler ungeahnte Unterstützung: Anwohner und  Passanten boten Ihre Hilfe an, gemeinsam mit den DRK- Einsatzkräften wurden dann auch die restlichen Betten aufgebaut. Diese beeindruckende Hilfsbereitschaft gab allen Beteiligten dann auch  nach 14 Stunden Einsatz auf dem Heimweg das gute Gefühl, hier etwas im Zeichen der Menschlichkeit getan zu haben. Einer der Kameraden, der schon lange dabei ist brachte es dann mit einem Satz auf den Punkt: Genau dafür bin ich beim DRK! Jacob Melchers, DRK Rellingen

Heißer Einsatz der Bereitschaften des DRK Pinneberg

Helfer des Roten Kreuzes sicherten die Atemschutzausbildung des Kreisfeuerwehrverbandes ab. Als wären die vergangenen Tage nicht schon warm genug gewesen, so stand für die Mitglieder der Feuerwehren die Atemschutzausbildung in einer Brandsimulationsanlage an. Insgesamt 7 Tage konnten die Männer und Frauen die Brandbekämpfung beüben. Nachdem bei tropischen Temperaturen bereits am Donnerstag die ersten Kreislaufprobleme auftraten, reichte ein Anruf von Kreiswehrführer Frank Homrich beim DRK und Kreisbereitschaftsleiter Stephan Isachsen begann die Teams zusammen zustellen. Schon am Freitagnachmittag stand ein Krankentransportwagen mit 2 Helfern an der Kreisfeuerwehrzentrale in Bereitstellung. Insgesamt leisteten die Helfer aller Bereitschaften 49 Stunden Dienst und mussten dabei bis zu achtmal am Tag Erste-Hilfe leisten. Vornehmlich waren es Erschöpfung und Kreislaufprobleme die den Feuerwehrkameraden zu schaffen machten, aber auch kleine Verletzungen konnten von den DRK-Sanitätern kompetent versorgt werden. 

Jacob Melchers, DRK Rellingen

Sanitätsdienst zwischen Oldtimern, Motorrädern und Flugzeugen

Donnernde Kisten – zu Land und in der Luft! Das ist das Motto des wohl heißesten Wochenendes vom 03. bis 05. Juli, das die Sanitäter aus Uetersen und Wedel lieber mit Dienst verbringen, anstatt sich ins kühle Nass zu stürzen. Das Gelände des Flugplatzes Uetersen/Heist ist Tatort für die Premiere einer Verschmelzung automobiler und luftfahrttechnischer Kultur. Flugzeuge jeder Art geben sich neben Straßenkreuzern aus den USA, protzigen und eleganten Sportwagen sowie historischen Motorrädern die Ehre. Glänzender Chrom, laut röhrende Auspuffe und hubraumstarke Motoren – egal, ob in der Luft oder zu Boden. 

Das DRK stellt an drei Tagen jeweils zwei Krankentransportwagen und einen Mannschaftstransportwagen zur Verfügung und baut zum Schutz gegen die aggressive Sonne eine Pagode auf. Insgesamt fallen 150 Dienststunden an. Es ist ein Sanitätsdienst besonderer Art.  Auffällig ist die sehr sympathische Stimmung, fast familiär. „Wir fühlten uns gleich heimisch und wurden sehr schnell aufgenommen“, sagte Björn Niehaus, stellvertretender Bereitschaftsleiter und Sanitäter aus dem DRK Wedel. Das Programm strotzt vor PS, Flugshows, Stunts und Burn-Outs im stündlichen Rhythmus. Am Abend gab es Live Musik. Das Highlight war sicherlich die Red Bull RC Flugstaffel, die mit ihren ferngesteuerten Fliegern atemberaubende Formationen flogen oder auch eine der vielen Bands „Bon Scott“, die am Samstagabend das Hangar rocken. Somit ist den Helfern der Bereitschaften Uetersen und Wedel, die gemeinsam diesen Dienst besetzen, zu keiner Zeit langweilig. Trotz Hitze fällt kaum Arbeit an. Nur ein paar Pflaster und Kühlpacks werden verteilt. Sonnenstiche oder Hitzschläge gibt es wider Erwarten nur wenige. 

Die Stimmung unter den Helfern ist  hervorragend, beide Bereitschaften arbeiteten wieder einmal gut zusammen und somit verging die Zeit (passend zum Thema) wie im Flug. „So ein Sanitätsdienst ist aufgrund der langen Einsatzzeit zwar sehr belastend, doch dank des Spaßes und der Atmosphäre hätte der Dienst gar nicht so schnell enden dürfen. Er hob die Motivation und machte mir wieder einmal klar, weshalb Ehrenamt wichtig ist und Spaß macht. Ich kann das nur empfehlen!“, sagt Gunda Tumforde, stellvertretende Bereitschaftsleiterin aus Uetersen am Sonntag.

„Ich möchte allen Helfern sehr für ihren Einsatz danken. Es ist nicht selbstverständlich, dass man bei bestem Wetter seine Freizeit opfert, in der Sonne brät und dabei die Badehose gegen Einsatzbekleidung eintauscht“, fügt Einsatzleiter Florian Schlüter (DRK Uetersen) hinzu. Wir bedanken uns für ein tolles Wochenende mit bester Zusammenarbeit und freuen uns auf nächstes Mal!

Gemeinsame Übung mit der Freiwilligen Feuerwehr

Am 11.05.2015 sollte der Dienstabend für die Kameraden der Rellinger Bereitschaft eigentlich wie gewohnt um 19.15 Uhr beginnen. Doch bereits gegen 19.15 Uhr klingelten die Digitalen Meldeempfänger (DGME) der Helfer. Der Auftrag: Einrichten einer Notunterkunft in der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Egenbüttel. Nach ca. 20 Minuten rückte die Gruppe in Richtung Pinneberger Straße aus und begann sofort mit der Arbeit. Während ein Trupp die Stromversorgung mittels eines Aggregats sicherstellte, wurde parallel dazu der Betreuungs-LKW entladen und die Notunterkunft eingerichtet. In der leeren Halle wurden Feldbetten aufgebaut, Sitzmöglichkeiten geschaffen sowie eine Ausgabestelle für Verpflegung hergerichtet. Nach ca. 30 Minuten war die gesamte Notunterkunft betriebsbereit und im Ernstfall hätten nun betroffene Personen aufgenommen werden können. Es erwarteten uns jedoch nur die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Egenbüttel mit einer kleinen Erfrischung. Für die Unterstützung gilt den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Egenbüttel ein herzliches Dankeschön.

Die Betreuungsgruppe Rellingen gehört zu den DRK-Bereitschaften und ist eine von insgesamt 6 Einheiten diesen Typs im Kreis Pinneberg. Die Betreuungsgruppe kann mit ihren 12 Helfern im Notfall insgesamt ca. 250 Menschen verpflegen oder 50 Personen in einer Notunterkunft unterbringen. Sie wird immer dann alarmiert, wenn Menschen zum Beispiel aufgrund eines Brandes eine Unterkunft benötigen oder die Einsatzkräfte anderer Hilfsorganisationen mit Verpflegung versorgt werden müssen.

Fachdienstausbildung Soziale Betreuung und Unterkunft beim DRK Wedel

Vom 22. bis 23. November wurden in den Räumen der DRK Bereitschaft Wedel 10 Helferinnen und Helfer aus den Bereitschaften des DRK Rellingen und Wedel ausgebildet.Die beiden Ausbilder Anna und Björn Niehaus vermittelten den Teilnehmern 12 Themen zum Thema Betreuung und Unterkunft. In theoretischen und praktischen Teilen erlernten die Teilnehmer Themen wie Verpflegungsausgabe, Einsatzabläufe im Betreuungsdienst und Transportbegleitung. Ferner mussten sie sich mit Gesetzen und Richtlinien zum Errichten, Betreiben und Instandhalten von Notunterkünften beschäftigen.Mit der Ausbildung sollen die Mitglieder von Betreuungsgruppen auf ihre Einsatzaufgaben vorbereitet werden. Aufgabe der Betreuungsgruppen sind die Betreuung, Evakuierung und Unterbringung von hilfsbedürftigen Personen im Einsatz. Der Lehrgang wurde an beiden Tagen durch Mitglieder des DRK Wedel verpflegt.

Anna Niehaus (DRK Wedel)

Sanitäts-Fortbildung

Am Sonntag, den 26.10.2014 fand in den Räumen des DRK in Pinneberg eine Sanitätsdienst-Fortbildung statt. Die Teilnehmer kamen aus den DRK-Bereitschaften Elmshorn, Wedel, Pinneberg und der Freiwilligen Feuerwehr. Der Lehrgang begann mit dem Thema „ Ängste und Konflikte“. Die Teilnehmer mussten in verschiedenen Gruppen diverse Aufgaben bearbeiten. Im praktischen Teil der Fortbildung konstruierten die Teilnehmer in Gruppen Fallbeispiele, die anschließend von ihren Kameraden gelöst werden sollten. In der Pause verpflegte das DRK in Pinneberg die 16 Sanitäter. Nach dem sehr guten Essen wurden weitere Fallbeispiele gelöst, der Ablauf einer Reanimation trainiert und Untersuchungsmethoden geübt.
Diese Fortbildungsveranstaltung gehört zu den Pflichtfortbildungen, die die Sanitäter regelmäßig besuchen müssen, um ihr Können zu trainieren und auf dem neuesten Wissenstand zu bleiben.
  
Vielen Dank an das Deutsche Rote Kreuz Pinneberg für die Verpflegung und vielen Dank an die Darsteller, die uns unterstützt haben. Es hat wieder einmal viel Spaß gemacht.

Julien Christians (DRK Wedel)

Zwei neue Gruppenführer erfolgreich ausgebildet

Die Bereitschaften des DRK-Kreisverband Pinneberg gratulieren den beiden Kameraden zum erfolgreich bestandenen Gruppenführer-Lehrgang, der beim DRK-Landesverband Schleswig-Holstein veranstaltet wurde. Der Lehrgang erstreckte sich auf vier Wochenenden. Dabei wurden folgende Themen nach Vorgabe des Innenministeriums behandelt und am Ende mit einer Prüfung in Form einer Übung kontrolliert:

  • Bildung eines Führungswillens
  • Der Führungsvorgang
  • Einsatz bei besonderen Lagen
  • Rechtliche und strukturelle Grundlagen des Zivilschutzes
  • Organisation und Aufbau des Katastrophenschutzes
  • Einsatzabläufe
  • Vorbereitung von Übungen
  • Gefahrgut
  • Zusammenarbeit 

Die Kreisbereitschaftsleitung wünscht den Kameraden immer ein glückliches Händchen im täglichen Dienst und stets ein gesundes Heimkehren aus dem Einsatz.

Grundlagen der Rotkreuzarbeit

Wer gründete eigentlich das Deutsche Rote Kreuz? Was sind unsere Aufgaben und Strukturen? Und nach welchen Grundsätzen arbeiten wir? Am Samstag, den 20.09.2014 fanden sich Helfer aus den Bereitschaften Elmshorn, Wedel und Uetersen zum „Einführungsseminar“ zusammen. Seminarinhalte waren u.a. DRK als Organisation und seine Organe, die Struktur und vieles mehr. Ausbilderin Christina Honerlah gab Antworten auf viele Fragen. Zuerst führte sie uns in das Jahr 1858, in dem Henry Dunant die Idee zur Gründung des Roten Kreuzes entwickelte, später unter dem Begriff internationaler Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung bekannt. Henry Dunant strebte eine Vereinigung von Menschen an, die jeder hilfsbedürftigen Person hilft. Er hatte bereits Leitlinien entwickelt, nach denen wir auch heute noch, im Jahr 2014, handeln. Weiterhin bekamen wir einen Überblick, welche Rechte und Pflichten wir Helfer innerhalb unserer Organisation haben. Die Strukturen unseres Vereins haben wir uns ebenfalls angesehen. Christina vermittelte uns die Informationen in liebevoll ausgearbeiteten Plakaten sowie Gruppenaufgaben, sodass die Zeit nur so verflog.

Eine Aus- und Fortbildung ist für uns Helfer immer eine schöne Sache. Hier lernt man nicht nur, sondern findet immer eine Möglichkeit zum Austausch mit Kollegen aus anderen Bereitschaften und ein kleines Kennenlernen von neuen Kollegen.

Kennen Sie eigentlich unsere Grundsätze?

Wettkampf zweier Dörfer

Alle Jahre wieder findet der Dorfabend in Deekenhörn statt, ein Wettkampf zweier Dörfer mit anschließender Versöhnungsfeier. Am Wochenende des 30. August 2014 war unsere Bereitschaft zu einem sehr spannenden Sanitätsdienst unterwegs. In der Deekenhörn in Haselau wurde zum 40. Mal der Dorfabend gemeinsam von Haseldorf und Haselau gefeiert. Der Ablauf sieht in der Regel so aus:
Zuerst fechten die beiden Gemeinden spielerisch den Besseren unter sich aus, anschließend präsentiert sich der ortsansässige Turnverein und zu guter Letzt beginnt die große Feier. Egal, ob alt oder jung - jeder versteht sich...oder eben auch nicht. Denn nicht nur der Wettstreit zweier Dörfer, bei dem Haseldorf als diesjähriger Sieger hervorging, wurde ausgetragen. Nein, Einzelne debattierten bis weit in die Nacht noch weiter. Doch gab es hier keinen ersichtlichen Sieger. Und dieser spaßige und ruhige Dienst artete für uns für uns und die Kollegen vom Rettungsdienst doch noch in Arbeit aus - insgesamt 6 Mal hatten unsere Helfer die Ehre auch einen Rettungswagen anzusehen. Mal etwas ganz anderes im Vergleich zu unseren hübschen Autos.Die Bereitschaft aus Wedel unterstützte unsere Helfer mit 2 Sanitätern und einem geländegängigem Krankentransportwagen. Insgesamt wurde der Dienst mit 6 Sanitätern und 2 KTW's besetzt.Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit!

DRK Uetersen, Team Öffentlichkeitsarbeit

Verpflegungsübung - alter Feldkochherd wieder in Betrieb

Im Rahmen einer Verpflegungsübung konnte die 3.Betreuungsgruppe der Bereitschaft ihren 34 Jahre alten Feldkochherd erstmals wieder in Betrieb nehmen. Anlass dazu bot der Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr in Rellingen. Der Feldkochherd wurde im September 1980 erstmals zugelassen. Im vergangenen Jahr wurde er dann aus Mitteln des Kreises Pinneberg wieder instandgesetzt. Somit steht auch der 3. Betreuungsgruppe wieder ein eigenes Großkochgerät zur Verfügung. Und groß ist es wahrlich. Der Feldkochherd der Firma Progress besitzt einen Kessel mit einem Fassungsvermögen von 175 Litern, einen Teekessel für 45 Liter sowie einen Bräter. Somit konnten die DRK-Kameraden genügend Erbsensuppe für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher der Freiwilligen Feuerwehr  kochen. Doch neben der Zubereitung einer schmackhaften Suppe lag der Sinn der Übung auch darin, den Umgang mit der alten Technik wieder zu erlernen. Fast alles wird durch eine einfache Mechanik erreicht und so gehört zu dem Handwerkszeug eines Feldkochs neben Kochlöffel und Schürze eben auch Hammer und Maulschlüssel. 

Sanitätsdienst-Fortbildung am 17. August 2014

15 Teilnehmer aus der Bereitschaft Krückaustadt Elmshorn, den Feuerwehren Halstenbek, Kummerfeld und Prisdorf, sowie 4 Ausbilder, trafen sich am Sonntag und begannen um 9.30 Uhr mit Kaffee und dem Fortbildungsthema Ängste und Konflikte. In verschiedenen Gruppen wurde beraten, erzählt und diskutiert,  um den anderen Kursteilnehmern anschließend die Ergebnisse zu präsentieren. Nach Wiederholung des Wiederbelebungsalgorithmus und des Mittagessen, ging es wieder in Gruppen an die Ausarbeitung von Fallbeispielen. Mit Hilfe von Darstellern wurden die Fallbeispiele präsentiert und von einer anderen Gruppe gelöst. Weiterhin wurden grundlegende Kenntnisse, wie z. B. Blutdruckmessen und eine Infusion vorbereiten, in praktischen Maßnahmen aufgefrischt. Mit einer Nachbesprechung endete der Lehrgang.

Ausbildungswochenende für die Anwärter in Elmshorn

Vom 15.08. bis 17.08.14 fand in der DRK-Nothilfestation das Ausbildungswochenende der DRK-Anwärter statt. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus dem Schulsanitätsdienst und wollten sich weiterbilden zum DRK-Sanitäter bzw. zum DRK-Betreuer.Am Ausbildungswochenende lernten die Anwärter die Ausstattung des DRK in Elmshorn kennen und konnten sie auch gleich ausprobieren. So mussten sie sich selbst mit den Feldkochherd versorgen und Feldbetten aufbauen. Am Ende waren sich alle einig:  eine gelungene Veranstaltung, bei der der Spaß auch nicht zu kurz kam.


Neue Interessenten sind immer herzlich willkommen. Wir treffen uns 14tätig, jeden geraden Montag um 19.30 Uhr, um gelerntes zu wiederholen oder um uns einfach auszutauschen. Jeder ist herzlich willkommen, uns dort einmal zu besuchen und mitzumachen! Wo? In der DRK-Nothilfestation Justus-von-Liebig-Str. 12, in Elmshorn (Nähe Tierheim).

Großeinsatz des DRK bei Brand in Elmshorn

Der Großeinsatz der Feuerwehr in der Nacht vom 21. auf den 22.Juni in Elmshorn beschäftigte auch das DRK im Kreis Pinneberg in seinem größten Einsatz seit Jahren. 

Gegen 23.00 Uhr wurden die DRK-Bereitschaften alarmiert. Sieben Einsatzgruppen des DRK aus dem ganzen Kreis Pinneberg waren mit insgesamt 60 Einsatzkräften DRK innerhalb kürzester Zeit vor Ort, um die Betroffenen des Großfeuers zu betreuen.Das DRK errichtete im Nahbereich der Einsatzstelle eine Sammelstelle und eine Notunterkunft für die Betroffenen. Dort fand auch eine ärztliche Versorgungdurch den Rettungsdienst der RKISH (Rettungsdienst in Kooperation Schleswig-Holstein) statt. In der Notunterkunft wurden alle evakuierten Bewohnerinnen und Bewohner registriert. Dies ist in solch einem Fall unbedingt notwendig, um feststellen zu können, ob eventuell Personen vermisst werden. Nach der Registrierung wurden die Betroffenen in der Notunterkunft von den Einsatzkräften des DRK weiter betreut. Diese verteilten nicht nur Decken, sondern versuchten auch die Menschen in dieser Extremsituation zu beruhigen und zu trösten. In der Nothilfestation des DRK-Ortsverein Krückaustadt Elmshorn wurde derweil die Verpflegung für die Bewohnerinnen und Bewohner aber auch für alle Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerkes und des Rettungsdienstes zubereitet. Über 500 Personen wurden vom DRK mit warmem Essen, Frühstück und mit heißen und kalten Getränken versorgt. Am Sonntag gegen 14.00 Uhr konnte die Stadt Elmshorn allen Betroffenen eine vorübergehende Unterkunft anbieten, so dass die Notunterkunft zurückgebaut werden konnte. Gegen 19.00 Uhr war dann der Einsatz für das DRK beendet.

Vom DRK waren die sieben folgende Betreuungsruppen im Einsatz:

  • Betreuungsgruppe Elmshorn 
  • Vollalarm Bereitschaft Elmshorn 
  • Betreuungsgruppe Rellingen 
  • Betreuungsgruppe Pinneberg 
  • Betreuungsgruppe Wedel 
  • Führungsgruppe Betreuung 
  • Bereitschaft Uetersen 

Doch auch nach diesem Einsatz hilft das DRK den Betroffenen. Die Kleiderkammer des DRK-Ortsverein Krückaustadt Elmshorn in der Feldstr. 15 hat bis zum 27. Juni ihre Öffnungszeiten erweitert. Die Bewohnerinnen und Bewohner des abgebrannten Hochhauses können dort täglich von 14.00-17.00 Uhr kostenlos gut erhaltene Kleidung bekommen. Kontakt unter Tel. 04121/2420.

Die Stadt Elmshorn hat folgende Hotlines eingerichtet, um die Hilfe für die Betroffenen zu koordinieren:

  • Hotline für betroffene Bewohner: (04121) 231-472
  • Hotline Spendenangebote: (04121) 231-465
  • Angebote von Wohnraum: (04121) 231-279

Übung: Die Betreuungsgruppe Wedel und die Logistikgruppe Barmstedt versorgen ein Zeltlager

Die 4. Betreuungsgruppe und die Logistikgruppe des DRK-Kreisverband Pinneberg übten über das Pfingstwochenende den Aufbau und den Betrieb einer Notunterkunft in Zelten. Auf einem BIWAK Platz des Truppenübungsplatzes der Bundeswehr in Putlos wurde ein Zeltdorf für 100 Personen errichtet. Es wurde die Infrastruktur für Frisch- und Abwasser, so wie eine Stromversorgung für die Lebensmittellagerung aufgebaut. Beim Aufbau der Zelte mussten Regeln des Brandschutzes für fliegende Bauten eingehalten werden. Ein Graben teilte den Zeltplatz in zwei Teile, dieses Hindernis wurde kurzerhand mit einer kleinen Brücke überwunden.

Den Rahmen dieser Übung stellte das Jugendrotkreuz des DRK-Kreisverband Pinneberg. Um diese Übung mit Teilnehmern zu bestücken, nutzte das JRK das Gelände und die aufgebaute Zeltstadt für sein jährlich stattfindendes Pfingstzeltlager. Somit wurde diese Übung mit Leben gefüllt und die Betreuungsgruppe hatte auch hungrige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, so dass auch die Verpflegung von knapp 100 Personen aus der Feldküche in einer solchen Zeltstadt geübt werden konnte. Bei bestem Wetter hatten alle Beteiligten an diesem Wochenende Spaß und konnten hilfreiche Erfahrungen für den Ernstfall sammeln.

Einsatz des DRK bei tragischem Feuer in Seniorenresidenz in Schenefeld

Ein Feuer in einer Seniorenresidenz in Schenefeld sorgte für ein Großaufgebot an Rettungskräften.Der mitalarmierter Behandlungsplatz, der vom DRK Kreisverband Pinneberg betrieben wird, musste nach Absprache mit der Einsatzleitung Rettungsdienst nicht aufgebaut werden. Die ca. 100 Bewohner wurden im Garten von den Helfern des DRK betreut, bis sie vom Rettungsdienst der RKiSH ärztlich gesichtet wurden und im nicht betroffenen Teil des Gebäudes und bei Verwandten untergebracht werden konnten. Im Einsatz waren 36 Einsatzkräfte des DRK-Kreisverband Pinneberg.

Neuer Kreisbereitschaftsleiter gewählt

Im Rahmen der Kreisversammlung des DRK im Kreis Pinneberg, die am 12.April 2014 stattfand, wurde auch die neue Kreisbereitschaftsleitung mit Stephan Isachsen an der Spitze durch die anwesenden Delegierten bestätigt. Dieser war bereits zuvor von den örtlichen Bereitschaftsleitern gewählt worden. Mit dieser Neuwahl geht eine Ära zu Ende. Denn Stephan Isachsen löst Martin Händel ab, der 13 Jahre  Leiter der Bereitschaften des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Pinneberg war. Stephan Isachsen dankte seinem Vorgänger mit bewegten Worten:„Wir alle haben Dir viel zu verdanken und wir hoffen, dass Du uns weiterhin erhalten bleibst“. Die Anwesenden spendeten Martin Händel lang anhaltenden Applaus.

Helfergrundausbildung zum Thema Technik und Sicherheit

Jedes ehrenamtliche Mitglied der Bereitschaften im DRK-Kreisverband Pinneberg muss die Helfergrundausbildung absolvieren. Zu dieser einheitlichen Ausbildung gehören unter anderem Lehrgänge zu den Themen "Rotes Kreuz", "Einsatz" und "Technik und Sicherheit". Die Lehrgänge werden regelmäßig angeboten, so dass jeder Neuling die Chance hat, seine Grundausbildung zeitnah zu absolvieren.

Im März 2014 wurde zum wiederholten Male die Helfergrundausbildung "Technik und Sicherheit" durchgeführt. Die Kameraden und Kameradinnen aus den verschiedenen Bereitschaften, insgesamt gibt es sieben DRK-Kreisverband Pinneberg, trafen sich am Wochenende in Uetersen. Dort standen Themen wie Ladungssicherung, Absperren von Gefahrenbereichen, Verkehrssicherung usw. auf dem Lehrplan. Um den Lehrgang abwechslungsreich zu gestalten, mussten die "Azubis" ein Fallbeispiel bearbeiten.Es galt, unter Berücksichtigung der erlernten Kenntnisse, eine Unterkunft für Helfer aufzubauen. Angefangen von der sicheren Anreise mit Zuweisung von Parkplätzen und dem Einweisen beim Einparken der Einsatzfahrzeuge, über die Ausgabe von Verpflegung und der Beschaffenheit von Ruheräumen. Bei dieser Aufgabe musste natürlich auf die örtlichen Begebenheiten (Einbahnstraßenprinzip auf Grund der geringen Fläche) und die Anforderungen der Helfer an ihre Unterkunft (z.B. Lage der Ruheräume) berücksichtigt werden. Als abschließende Aufgabe wurde ein Zelt aufgebaut, um den "Azubis" zu verdeutlichen, wie wichtig präzise Kommunikation und die Beachtung der Sicherheitsvorschriften bei Übungen und Einsätzen sind.
Zum Ausklang eines sehr lehrreichen Tages wurde gemeinsam gegrillt und erste Erfahrungen aus dem Rotkreuz-Alltag ausgetauscht.
Das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Pinneberg, gratuliert den Helfern zur erfolgreichen Teilnahme an dem Modul "Technik und Sicherheit" innerhalb ihrer Helfergrundausbildung und bedankt sich bei den Ausbildern und Ausbildungshelfern!

Das DRK plant für den Einsatzfall

Am 15.03.2014 haben sich die Betreuungsgruppen des Deutschen Roten Kreuz im Kreis Pinneberg in Wedel zusammengefunden, um gemeinsam ein Konzept zu erarbeiten, wie mögliche Notunterkünfte einheitlich erkundet werden können. Das Ziel dabei ist, mögliche Notunterkünfte im Kreis Pinneberg zu erfassen und die wichtigsten Daten zu sammeln. Damit wird die Arbeit im Ernstfall deutlich erleichtert. Denn man kann auf bereits vorhandene Unterlagen und Informationen zurückgreifen. Für die erste Erkundung von möglichen Notunterkünften wurden die DRK-Helfer von der Stadt Wedel unterstützt. Nach einer Anfrage im Rathaus, ob man im Rahmen dieser Fortbildung Schulen in Wedel besichtigen könnte, öffnete man uns buchstäblich alle Türen. Begeistert von der Idee führte uns Herr Zwicker, Leiter des Gebäudemanagements der Stadt Wedel, durch die Gebrüder-Humboldt-Schule und das Johann-Rist-Gymnasium und beantwortete alle unsere Fragen.Die Rotkreuz-Helfer haben fleißig alle Informationen aufgeschrieben, die sie während der Besichtigung aufnehmen konnten. Unter anderem sind folgende Informationen wichtig:

Anzahl und Größe der Klassenräume, wie viele Personen können untergebracht werden, 

Anzahl der Toiletten und Waschbecken, sind Duschen vorhanden, wie viele Klassenzimmer sind barrierefrei erreichbar, ist eine Mensa vorhanden, ist die Küche geeignet, oder muss eine Behelfsküche mit einer Feldküche eingerichtet werden.

Nun werden die Ergebnisse zusammengetragen und ein einheitliches System zur Erfassung der Notunterkünfte entworfen. Anschließend wollen die Betreuungsgruppen weitere mögliche Notunterkünfte im Kreisgebiet suchen und in der „Kalten Lage“, also im Vorwege, bevor ein Unglücksfall eintritt, aufnehmen. Die Ergebnisse werden dann in der Einsatzleitung der Führungsgruppe Betreuung des Deutschen Roten Kreuzes gesammelt und stehen im Ernstfall zur Verfügung. Gemeinsam mit der Einsatzleitung, dem Katastrophenschutzstab und den Ordnungsamt kann dann die Entscheidung gefällt werden, welche Unterkünfte eingerichtet werden. 

Wir bedanken uns bei der unbürokratischen und umfangreichen Unterstützung der Stadt Wedel.

Stephan Isachsen, DRK Wedel

Hilfe für die Helfer! Das DRK aus dem Kreis Pinneberg war beim Explosionsunglück in Itzehoe im Einsatz

Während am 10.03.2014 bereits diverse Einsatzkräfte seit ca. 9.00 Uhr an der Unglückstelle im Einsatz waren, erfolgte um die Mittagzeit die Anforderung einer Betreuungsgruppe aus dem Kreis Pinneberg. Es galt, eine Warmverpflegung sowie eine Versorgung mit Getränken für die diversen im Einsatz befindlichen Kräfte von Feuerwehr, THW, Polizei, Rettungsdienst, Rettungshundestaffeln, dem DRK vor Ort sowie dem Krisenstab in der Leitstelle West herzustellen.

Die 1.Betreuungsgruppe aus Elmshorn hat mit Hilfe der nachgeforderten 3. Betreuungsgruppe aus Rellingen ca. 300 Portionen Nudeln mit Tomatensauce zubereitet, eine Ausgabestelle aufgebaut und betrieben, sowie die Versorgung mit Mineralwasser realisiert.Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde klar, dass der Einsatz noch einige Stunden andauern wird und es in den Abendstunden eine Abend- bzw. Nachtverpflegung geben muss. Wir unterstützten die Kameraden aus Steinburg bei der Beschaffung von Lebensmitteln und dem Aufbau einer Ausgabestelle für das Abendessen sowie bei der Zubereitung von Warmgetränken. Der Einsatz der unterstützenden Einsatzkräfte aus dem Kreis Pinneberg war für die knapp 20 Helfer nach Abschluss der Aufräumarbeiten gegen 22.30 Uhr beendet. 

Wer sind eigentlich die ehrenamtlichen Helfer des DRK? Dieser Einsatz zeigt die veränderten Aufgaben, die von den ehrenamtlichen Helfern des Deutschen Roten Kreuz geleistet werden. Es geht nicht mehr nur um das jahrelange Vorbereiten und Üben für eine Riesenkatastrophe! Der Wegfall des „Kalten Krieges“ hat die Aufgaben verändert. Es geht vielmehr um die Unterstützung und Hilfeleistung in kleineren Schadenslagen, die jedoch für die direkt betroffenen Personen eine große Katastrophe darstellen.

Es sollte sich jeder einmal in die Lage eines Betroffenen versetzten, der binnen weniger Sekunden vom Bürger, der das sonnige Wetter genießt, zum obdachlosen, hilfsbedürftigen Menschen wird. 

Im Deutschen Roten Kreuz leisten Frauen und Männer ehrenamtlichen Dienst im Bereich der Gefahrenabwehr, vergleichbar mit dem Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr. Neben Beruf und Familie betätigen sich die Rotkreuzler unter anderem in den Bereichen Feldküche, Soziale Betreuung, Unterkunft und Sanitätswesen. 

Vor diesem Hintergrund sollte sich jeder einmal die Frage stellen: „Was kann ich dafür tun, um solches Leid zu lindern oder was kann ich tun um diejenigen zu unterstützen die aktiv eingreifen?“ Sei es mit tatkräftiger Unterstützung in einer unserer Einsatzeinheiten, die längst nicht nur blutige Aufgabe bereithält oder der finanziellen Förderung unserer Arbeit.Das Deutsche Rote Kreuz ist sehr daran interessiert, neue Helferinnen und Helfer aller Altersklassen in unseren Reihen begrüßen zu können.Sollten wir Ihr Interesse zur tatkräftigen Unterstützung geweckt haben, schauen sie sich auf unserer Internetseite um oder nehmen direkt Kontakt mit uns auf.Der nächste betroffene Bürger oder erschöpfte Helfer einer Hilfsorganisation wird es Ihnen danken!

Weitere Informationen über uns und unsere Arbeit finden Sie hier: 

www.drk-barmstedt.de

www.drk-elmshorn.de

www.drk-pinneberg.de

www.drk-rellingen.de

www.drk-uetersen.de

www.drk-quickborn.de

www.drk-wedel.de

Sven Herrmann

Gruppenführer im DRK Kreis Pinneberg

150 Jahre Internationales Rotes Kreuz - Landesrotkreuztag 2013 in Kiel: Die TWA-Gruppe Pinneberg war dabei!

Bereits einen Tag vor dem Landesrotkreuztag, also am 24.Mai 2013, machten sich fünf Kameradinnen und Kameraden der Trinkwasseraufbereitungs-Gruppe (TWA) aus Pin­neberg auf dem Weg nach Kiel, um dort am Bootshafen die TWA 6 des Einsatz- und Logistikzentrums aus Raisdorf aufzubauen. Nachdem die Anlage spätabends aufgebaut war, wurde die Nacht im Einsatz- und Logistikzentrum des DRK Landesverbandes Schleswig-Holstein in Raisdorf mit wei­teren Rotkreuz-Gruppen verbracht. Die Kameradinnen und Kameraden wurden von zwei Kochgruppen verpflegt, die auch am 25.05.2013 für das Kochen der Erbsensuppe im Rahmen der Veranstaltung zustän­dig waren. Demzufolge hieß es am Samstagvormittag früh aufstehen, da die Kochgruppen um 6 Uhr ihre Arbeit aufnahmen, um die Suppe zu kochen. Nach einem Frühstück ging es dann für die Pinneberger Kameradinnen und Kameraden kurz nach 8 Uhr wieder in Richtung Kiel zum Bootshafen. Dort angekommen wurde der Rohwasserbehälter erneut gespült und die Schläuche verlegt, so dass der gewünschte Vorführbetrieb stattfinden konnte. Dabei durfte aus umwelttechnischen Gründen die gesamte Vorbehandlung leider nicht präsentiert werden, wodurch die anwesenden Helferinnen und Helfer viele Gespräche mit Interessierten diesbezüglich zu führen hatten. Groß war das Interesse dabei nicht nur von anderen Rotkreuzlern, die sich über die Aufgabe der TWA-Gruppe informierten, sondern auch von einer großen Anzahl von Besuchern, welche nicht von Hilfsorganisationen kamen. Alle waren sehr angetan von dem vielfältigen Aufgabengebiet unserer Fachkräfte. Gegen 18.00 Uhr ging der leider verregnete Landesrotkreuztag schließlich zu Ende. Die Kameradinnen und Kameraden aus Pinneberg bauten die TWA ab und verluden die Materialien auf die Raisdorfer Fahrzeuge und konnten gegen 19.30 Uhr die Heimreise nach Pin­neberg antreten. Eine Erkenntnis konnte aus dem Tag gezogen werden: Die vorhandene Ein­satzkleidung ist nicht für dauerhaften Regen geeignet, da alle Helferinnen und Helfer bereits nach kurzer Zeit vollständig durchnässt waren und sich daher mehrmals am Tag um­ziehen mussten.

Großübung in Elmshorn

Am Samstag, den 9. September 2012 fand eine Katastrophenschutzübung statt, an der neben dem DRK auch die Feuerwehr, das THW, die Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein sowie der ABC-Dienst beteiligt waren. Ziel dieser großen Übung war es, die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Organisationen zu üben. Die dem Katastrophenschutz angehörenden Organisationen wurden alarmiert, da es in Elmshorn ein Zugunglück mit mehr als 70 Verletzten gab. Für die Bereitschaften des DRK-Kreisverbandes Pinneberg bedeutete dies, dass der Behandlungsplatzes 50 aufgebaut wurde. Die Verletzten wurden aus dem verunglückten Zug gerettet und für die medizinische Erstversorgung in den Behandlungsplatz 50 transportiert. Im Anschluß an die erfolgreich verlaufene Übung hat der Kreis Pinneberg und die Übungsleitung dem DRK ein riesengroßes Lob ausgesprochen.